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Gläubiger von TelDaFax sollen Forderungen anmelden
vom: 2011-09-06 15:14:56
Alle Gläubiger von TelDaFax müssen, bis spätestens 31. Dezember dieses
Jahres, ihre Forderungen beim zuständigen Insolvenzverwalter einreichen.
Bereits bekannte Gläubiger erhalten in nächster Zeit ein
personalisiertes Formular. Dieses ist mit einem elektronisch lesbaren
Barcode versehen. Somit soll eine Sachgerechte Bearbeitung gesichert
werden. Gläubiger die kein Formular erhalten, sollten ihre Forderungen
unbedingt schriftlich vornehmen. Wer seine Forderungen nicht
rechtzeitig einreicht, kann seine Forderungen nicht mehr geltend
machen.
Allerdings sollten Gläubiger etwas Zeit einplanen. Bei einer Zahl von fast 700.000 Gläubigern wird die Durchführung der Insolvenz einige Zeit in Anspruch nehmen.
Was führte zu Insolvenz von TelDaFax
Mit günstigen Strompreisen wollte TelDaFax den deutschen Strommarkt erobern. Dazu bot man verschieden Tarife mit Vorauskasse an. Quasi im Voraus zahlte der TelDaFax Kunde seinen Strom. Mit diesem Finanzierungsmodell sollte der laufende Geschäftsbetrieb finanziert. Allerdings konnten die tatsächlich anfallenden Kosten damit nicht gedeckt werden. Letztlich führte dies dazu, dass TelDaFax die Netznutzungsgebühren nicht mehr aufbringen konnte. Nach und nach kündigten die Netzbetreiber ihre bestehenden Lieferverträge. So führte am Ende kein Weg an der Insolvenz mehr vorbei. Dennoch bleibt der fade Verdacht der Insolvenzverschleppung. TelDaFax soll seit längerem gewusst haben, dass das eigene Finanzierungsmodell nicht haltbar ist.
Allerdings sollten Gläubiger etwas Zeit einplanen. Bei einer Zahl von fast 700.000 Gläubigern wird die Durchführung der Insolvenz einige Zeit in Anspruch nehmen.
Was führte zu Insolvenz von TelDaFax
Mit günstigen Strompreisen wollte TelDaFax den deutschen Strommarkt erobern. Dazu bot man verschieden Tarife mit Vorauskasse an. Quasi im Voraus zahlte der TelDaFax Kunde seinen Strom. Mit diesem Finanzierungsmodell sollte der laufende Geschäftsbetrieb finanziert. Allerdings konnten die tatsächlich anfallenden Kosten damit nicht gedeckt werden. Letztlich führte dies dazu, dass TelDaFax die Netznutzungsgebühren nicht mehr aufbringen konnte. Nach und nach kündigten die Netzbetreiber ihre bestehenden Lieferverträge. So führte am Ende kein Weg an der Insolvenz mehr vorbei. Dennoch bleibt der fade Verdacht der Insolvenzverschleppung. TelDaFax soll seit längerem gewusst haben, dass das eigene Finanzierungsmodell nicht haltbar ist.